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Im Jahre 1889 gründeten acht Münchner eine "Spargesellschaft zum Burgfähnlein Giesing", aus der im Jahre 1894 die "Armbrust-Schützen-Gilde Burgfähnlein Gieso" wurde. Der erste Schiessplatz lag an der Tegernseer Landstrasse, wo 1895 auch eine "Burg" als Vereinsheim errichtet wurde. Schon 1896 trat die Gilde mit Erfolg beim Oktoberfestschiessen an. Im Jahre 1904 wurde das "Burgfähnlein Gieso" nach dem bedeutenden Landsknechtsführer "Georg von Frundsberg" in die "Armbrustschützengilde Frundsberger Fähndl" umbenannt. Die Sportlichen Erfolge, die sich rasch einstellten, erforderten eine platzgreifende Schießanlage, insbesondere für den "Vogelbaum". Auch die bauliche Entwicklung des südlichen Münchner Stadtgebietes zwang die "Frundsberger" immer wieder zum Umzug stadtauswärts: 1908 zur "Birkenleiten in Harlaching" bald darauf, 1913, auf ihr erstes eigenesVereinsgelände in Grünwald und schließlich 1930 auf den heutigen Schiessplatz nach Straßlach. 1931 wurde dort das neue Schützenheim feierlich eröffnet. Auch wenn das Vereinsgelände nun außerhalb des Münchner Burgfriedens lag, blieb das "Frundsberger Fähndl" durch seine enge Verbindung zum Sportgeschehen in der bayerischen Landeshauptstadt eine "Münchner" Gilde. |