Gemeinde Straßlach-Dingharting Schützenkranz München-Moosach e.V. Armbrust-Schützengilde Winzerer Fähndl e.V. München Landeshauptstadt München - Referat für Bildung und Sport Bezirk Oberbayern
Die Gilde heute Münchener Armbrustschützengilde Frundsberger Fähndl 1889 e.V. Die Geschichte der Gilde

Die Gilde

Kurzchronik

Im Jahre 1889 gründeten acht Münchener einen »Ritterbund«, aus dem 1893 die Spargesellschaft »Burgfähnlein-Giesing« hervorging. 1894 wurde daraus die »Armbrustschützen-Gilde-Burgfähnlein-Gieso«. Der erste Schießplatz lag an der Tegernseer Landstraße, wo 1895 auch eine »Burg« als Vereinsheim entstand. Schon 1896 trat die Gilde mit Erfolg beim Oktoberfestschießen an. Im Jahre 1904 benannte sich das »Burgfähnlein-Gieso« nach dem berühmten Landsknechtsführer Georg von Frundsberg in die »Armbrustschützengilde Frundsberger Fähndl« um.

Die sportlichen Erfolge, die sich rasch einstellten, erforderten eine platzgreifende Schießanlage, insbesondere für den Vogelbaum. Auch die bauliche Entwicklung des südlichen Münchener Stadtgebietes zwang die Frundsberger immer wieder zum Umzug stadtauswärts: 1908 zur Birkenleiten in Harlaching. Bald darauf, 1913, auf ihr erstes eigenes Vereinsgelände in Grünwald und schließlich 1930 auf den heutigen Schießplatz nach Straßlach. 1931 wurde dort das neue Schützenheim feierlich eröffnet.

Auch wenn das Vereinsgelände nun außerhalb des Münchener Burgfriedens lag, blieb das Frundsberger Fähndl durch seine enge Verbindung zum Sportgeschehen in der bayerischen Landeshauptstadt eine Münchener Gilde.

In den Wirren des Zweiten Weltkrieges gingen leider viele Aufzeichnungen und Unterlagen verloren. Wurden verschüttet, verbrannt, vielleicht auch gestohlen. Doch in akribischer Kleinarbeit gelang es den Gildenbrüdern und -schwestern dennoch eine ansehnliche Chronik zusammenzutragen.

»Drei Dinge sollten jedermann vom Krieg abschrecken: Die Verderbung und Unterdrückung der armen, unschuldigen Leute, das unordentliche und sträfliche Leben der Kriegsknechte und die Undankbarkeit der Fürsten«.
- Georg von Frundsberg (1473 - 1528) -

In den schweren Jahren nach dem Krieg war der Schießbetrieb eingestellt. Erstens war es von den Siegern verboten, und zweitens hatten die Menschen ganz andere Sorgen.

Doch im Mai 1949 machten sich die Mitglieder des Frundsberger Fähndl auf, die Schießstätten in Ordnung zu bringen. Am 30. Oktober 1949 gab es dann im Rahmen eines Hubertus-Schießens wieder die erste größere Schießveranstaltung.

Im Jahre 1952 trat die Gilde auch wieder bei den Meisterschaften auf dem Oktoberfest an. 1958 ließen die Frundsberger einen stählernen Vogelbaum von der Firma Mannesmann in Nürnberg bauen, weil der hölzerne oft schon nach 5 Jahren nicht mehr zu gebrauchen war. Der Baum wurde im Februar 1959 geliefert und aufgestellt. Im gleichen Jahr war der Standort der Gilde vom Neubau eines Münchener Fernsehturmes bedroht. Das Gelände hätte man zu einem Besucherparkplatz umfunktioniert. Zum Glück verlief es anders.

1973 gab es Anfragen, auf Teilen des Geländes Tennisplätze zu errichten. Die Gilde lehnte nach reiflicher Überlegung ab. Im Jahre 1975 wurde mit viel Eigenleistung der aktiven Mitglieder ein neues Gildenheim gebaut. 1976 erhielt die Münchener Armbrustschützengilde Frundsberger Fähndl e.V. die gesetzliche Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Im gleichen Jahr wurde das neue Gildenheim mit einem großen Schützenfest eingeweiht.

Im Jahre 1984 wurde die neue Vereinsfahne bei einem Feldgottesdienst geweiht. Verbunden mit weiteren Festlichkeiten, die leider in einem Dauerregen untergingen. 1988 überdachte man die Scheibenschießstände und installierte eine Beleuchtung für die Scheiben, damit auch bei schlechteren Lichtverhältnissen trainiert werden konnte.

1989 feierte das Frundsberger Fähndl sein hundertjähriges Bestehen.

{Fortsetzung folgt}

 

Über die genauere geschichtliche Entwicklung und die heutige Gilde können Sie sich auf den folgenden Seiten informieren.

Aktuelles
  • Unsere Könige

    Herzlichen Glückwunsch unseren Schützenkönigen und unserer Jugendkönigin:

    Erster Schützenkönig: Gerald Frank

    Zweiter  Schützenkönig: Thomas Ringlstetter

    Jugendkönigin: Veronika Soyer

     

     
  • Jahreshauptversammlung

     

    Am 28.01.2018 findet um

    10:30 Uhr der Jahresgottesdienst

    und anschließend um

    13:30 Uhr die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

    in Straßlach statt.

     

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